Voidboys

Archive for the 'Book' Category


Draft Shake out

Street art criticism or pure hatred? Ok, das jetzt oder garnix…

rich.jpg

Auch wenn fast jede mir bekannte Art der sogenannten Street-Art zugleich auch dem brutalen Vandalismus (Gewalt gegen Dinge) zuzuordnen ist, gibt es auch diverse Werke die den Bereich der pubertären Selbstbehauptung (Thomas Christ) verlassen haben und durch Inhalt, Konzept oder Gestaltung jetzt eben Kunst sein dürfen, sollen, müssen…

Wer kennt eigentlich Richard Hambleton?

Die Gesellschaft hat sich an Street-Art gewöhnt und …. Trotzdem bleibt natürlich auch Kritik nicht aus.

Charlie Brooker mag Banksy nicht und schreibt das auch gerne auf.
Merkley mag Shepard fairy nicht – dafür kennt er aber viele nackige Frauen und hat die Blend-Modes in Photoshop entdeckt. Shepard Fairy hat dafür neulich ein Buch gemacht in dem steht dass er Polizisten nicht mag.
Und so blöd wie der Seen in dem Stylewars Film rumtut würd ich auch fast sagen den mag sowieso niemand – mach dir nix draus.


Dandy Nation

watcha gonna do?

Die Bundeszentrale für politische Bildung schildert in der Publikation “Männer in der Gesellschaft” die neuesten Erkenntnisse aus dem Bereich der Männlichkeitsforschung (Stand: 2004).

Auch diverse andere Dinge lassen sich dort downloaden oder bestellen.


Getting real for free

Die Projektmanagement Wixvorlage des Jahres.

Die Lockführer von Ruby on Rails aka. 37signals beweisen ihr goßes Herz und servieren es uns und Euch auf dem Gratistablett. “Getting Real, the smarter, faster, easier way to build a successful web application” ist ein Buch an dem man nicht vorbeikommt, obwohl es nicht sehr dick ist. Neben einer Print- und einer PDF-Version ist das Buch jetzt auch vollständig online lesbar – für garkein Geld! Wow!


Keep it Simple, Stupid!

Thoughts zu John Maedas latest Büchlein

Im Index von John Maedas Buch “The Laws of Simplicity” wird das Vorkommen der “factoids” des Buches aufgelistet. Wenn man die Indexeinträge nach der Anzahl der referenzierten Seiten sortiert, erhält man folgendes, recht aufschlussreiche Diagramm :

Diagramm Index Simplicity

“The Laws of Simplicity” hat mich eher als etwas lose Sammlung von guten Ideen als als ein klar strukuriertes, simples Buch überzeugt. (…)


Re

Ihr braucht den Druck?

re_how.gif

Wenn Ihr Internet scheisse findet, aber sonst von nix Ahnung habt – hier ist Eure Rettung! Im kostenlosen Reproguide kann man sich schlau anmalen lassen. Xerox, Silk und Offset – Nur Ware ist Bares.


November Reign

Reinschauen, Rüberfahren, Runterladen

Nein, ich will Euch nicht daran erinnern, dass Sido´s Buch seit heute – für ganz schnelle handsigniert – bei Schwarzkopf und Schwarzkopf erhältlich ist.

Und nein, ich will Euch nicht erzählen, dass ich in der Highsnobiety war und gelesen hab, dass Firmament vom 23. bis zum 25. November zum inzwischen zweiten Mal zu teure aber geile Kleidung in München bei Soda vercheckt.

Ich will Euch nur sagen, dass ihr – solang bis Basslaster wieder auf Sendung geht – unbedingt den Mad Decent Podcast von Diplo austesten müsst. Ich hab mir grad die Folgen 10, 6 und 7 geladen und bin schwer begeistert. Der Hollertronik mischt sich in bis dato insgesamt zehn Ausgaben von Baltimore über Paris in die Bronx und schaut zwischendurch in New Orleans und den Favelas vorbei.


Scissor Fingers

International Imports & Exports, Sex and Typography.

goldfinger.jpg

Rechtzeitig zum baldigen Kinostart von Casino Royale präsentieren die (Dead Lesbian And The Fibrillating) Scissor Sisters ein Musikvideo zu “Land Of A Thousand Words” in 007-Titelsequenz-Ripp-Off-Ästhetik.

Während man die Titelsequenzen der James Bond Reihe im allgemeinen mit Maurice Binder in Verbindung bringt, oder in jüngerer Zeit mit Daniel Kleinmann, handelt es sich in diesem Fall um den Vorspann zu Goldfinger von Robert Brownjohn – dem vielleicht besten Opener (und Film) von allen.

Was seine Arbeit für die beiden Bond Filme “Liebesgrüße aus Moskau” und “Goldfinger” betrifft, wird Brownjohn in der öffentlichen Wahrnehmung wohl nie aus dem Schatten Binders treten könnne. Trotzdem hinterlässt er nach seinem Tod im jungen Alter von 45 Jahren ein beachtliches Lebenswerk als Designer das in dem Buch Robert Brownjohn: Sex and Typography von Emily King dokumentiert ist.

Robert Brownjohn/’/s cult status is justly deserved. Although his career lasted less than a quarter century, he created more signature pieces than many designers who work three times as long, consistently producing work of the highest quality. Born in New Jersey in 1925, he was taught by Laszlo Moholy-Nagy at the Chicago Institute of Design (formerly the New Bauhaus) in the 1940s. He worked in New York in the 1950s and spent the 1960s at the epicentre of swinging London on the King/’/s Road. Best known for his title sequences for the Bond films From Russia With Love (1963) and Goldfinger (1964), he produced numerous other influential pieces, and his impact on American and British design was unmistakeable. Brownjohn/’/s death in 1970 deprived graphic design of one of its most brilliant and original minds. (Laurence King Publishing)


Straßennummern

Ich bin kein Gangster, kein Killer, ich bin kein Di-Di-Dieb

Ich muss ja ehrlich zugeben, ich warte auf den ersten Dezember mehr als auf den 24. Warum? Naja, da kommt das neue Album von Deutschland´s derzeit unterhaltsamsten MC neben Ron Foto: Sido.

Ein Magentratzerl zum “Maske”-Nachfolger ist die erste Single “Straßenjunge” (Release: 24.11.).
Der Clip dazu lief letzten Freitag zum ersten Mal auf MTV und schaut aus, wie ein HipHop-Video 2006 halt so ausschaut: Kampfhunde, Kapuzenpullis, Kohle und Keulen inklusive. Insgesamt aber gewohnt gut gemacht von den Berlinern.
Überhaupt scheinen Specter und Kollegen vermehrt Wert auf Bewegtbild zu legen: dafür spricht nicht nur die stets zunehmende Qualität der Aggro-Videos – auch die Releases einiger DVDs und der Ausbau der Web-Fernseh-Plattform Aggro TV sind wohl nur ein Vorbote für das, was das Label-Hirn in einem Backspin-Interview Mitte des Jahres angekündigt hat: ein Film aus dem Haus mit dem Sägeblatt.

Bis der gedreht ist, kann man schon mal das erste aggrosive Buch testen: es heißt “Ich will mein Lied zurück” und wurde von Marcel Feige verfasst, der Sido ein halbes Jahr lang begleitet und diese Zeit nun in Zeilenform gebracht hat.


Los, Dos, Tres

Bald erscheint die 3. Folge aus der irgendwos Logos Reihe.

treslogos.gif

Informationen zum Buch und Previews auf ein paar Seiten gibt es auf der Website vom Die Gestalten Verlag.

Vorbestellungen sind z.B. bei Amazon möglich.