15-12-2006
Just-in-time liefern seen die Uniform fürs Fest. Garantiert christbaumkugelsicher.

Fehlsichtige erkennen im Aufdruck das Logo der bis 1996 existierenden NBA-Mannschaft Washington Bullets, bei denen auch mal der berühmte Golfer Michael Jordon gepitcht hat.
Eine Offenbahrung für ABC-Shützen: “Bullet!” ersetzt das mittlerweile etwas veraltete “Booyakka” und ist das jamaikanische Equivalent zum “Pow” des Grime oder “Brrrap” des US-HipHop.
Warum sagen deutsche Rapper eigentlich nicht mal “Peng, Peng!”?
NIcht zu verwechseln übrigens mit dem phonetisch ähnlichen “Pull it” (auch “Puuuuuuuuuuuuuuhl-Uuuuuuuuuuhhp!”), das man jetzt statt “Rewind” sagt.
Experten meinen:
Wenn Ihr euch das Teil auf den Körper schichten wollt, dann steckt den Hansabschneidern von seen 28 Eurohunnen in die Eichen und sie cremen es aus Kingston, JA direkt auf eure vollgespeichelten Bodys.
Wie auf dem Bild zu sehen ist, ersetzt das Bullet durch den locker Schnitt in XXXX(rated)L in manchen Vierteln bereits die Nationalflagge. Catch-Up Germany, zurückschiessen erwünscht. Friendly-Fire geht immer.
30-10-2006
This one is dedicated to the people who read booklets

Wer´s nicht mitbekommen hat: Experimental Jetset haben vor nicht allzu langer Zeit recht erfolgreich mit Nachnamen von Bandmitgliedern auf T-Shirts jongliert. Bekannteste Beispiele sind wohl die Beatles- und Stones-Tees. Bei Turntablelab konnte man zwischendurch auch Wu-Tang-Clan- oder Dipset-Versionen erhalten.
Nach Pop, Rock und Rap ist jetzt Dancehall dran. SoulForce aus Krefeld listen ihre Top-Ten-Deejays der letzten Jahre auf nem klassisch schwarzen Shirt und bieten auch eine invertierte Fassung an.
20-10-2006
The Making Of the new L.A. Lewis-Video

Kingston, Jamaika. Donnerstag Abend. 20.30 Uhr.
Während ich in nem Seminar für “Kommunikation und Persuasion” darauf warte, dass der fiktive Gong schlägt, erreicht mich ein Anruf. Ich verlasse den Raum, um zu erfahren, dass L.A. Lewis, eine lokale Graffiti-Legende und eigentlich Jamaika´s einzig wahrer Superstar, in ca. einer Stunde damit beginnen wird, erste Szenen für seinen neuen Videoclip zu drehen.
Weil das nach Spaß klingt, bejahe ich die frage des Anrufers, ob ich mitkommen möchte. 20 Minuten später holt er mich ab. Wie Unser Ziel ist der “Latin Movement” Gogo-Club. Aha.
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16-10-2006
Votze!

OK, nachdem mich meine Mouse heute zum zweiten Mal überredet hat, sich nicht mit dem Snippet von Große Fische, Kleine Fische zufrieden zu geben, sondern erneut den Gegenwert von zwei kühlen Red Stripe-Bieren für die Vollversion per Paypal an die Macher zu abzudrücken, ist es wohl Zeit, dieses neue Format dem Plenum zu präsentieren.
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13-10-2006
“Mit Jamaika kann aber immer noch keiner ficken.”

Während sich Kollege Mohrlan an dieser Stelle noch pseudowissenschaftlich und mit geheuchelter süddeutscher Gründlichkeit bemüht, die Historie antiquierter Spielarten des Straßentanzes mit Hilfe audio-visuellen Archivmaterials aufzuarbeiten, hat die global-urbane Dance-Community bekannterweise längst mehrere 180°-Headspins bzw. Doppel-Vorwärts-Salti – manche davon im Clown-Kostüm – gemacht.
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